Film und Serie
Asterix: die Rezepte aus den Filmen
„Asterix bei den Briten“ erschien zuerst als Fortsetzungsgeschichte in der Zeitschrift Pilote, die erste Folge am 9. September 1965, und 1966 als Album1. In Deutschland erscheint Asterix seit 1968 bei Egmont Ehapa; das Album gibt es dort in zwei Ausgaben, als Egmont Comic Collection und als „Ultimative Edition“12. Der Zeichentrickfilm kam 1986 heraus, Regie führte Pino Van Lamsweerde nach dem Album von Goscinny und Uderzo13; er ist eine französisch-dänische Produktion und dauert 79 Minuten4.
Die Briten und ihre Regeln
Die Römer haben Britannien bis auf ein kleines Dorf erobert, und die Briten schicken Teefax, einen Vetter von Asterix, nach Gallien, um Zaubertrank zu holen35. Asterix, Obelix und Idefix reisen ihnen zu Hilfe, mit einem Fass Zaubertrank im Gepäck54. Die Briten kämpfen nur nach festen Regeln: Um fünf Uhr nachmittags ist Teepause, am Wochenende wird nicht gekämpft5.
Was auf den Tisch kommt
Die Küche der Briten ist ein Dauerwitz. Die offizielle Asterix-Seite fasst die Reise so zusammen: Nebel, Regen, lauwarmes Bier und gekochtes Wildschwein mit Minzsoße müssen die Helden aushalten1. Das ist die Beschreibung des Albums. Der Film folgt ihm, und laut Apple TV bekommen Asterix und Obelix „seltsames Essen“ vorgesetzt und werden danach unvorsichtig, sodass das Fass gestohlen wird4. Ob das Wildschwein im Film selbst zu sehen ist, geht aus keiner Beschreibung hervor, die ich geöffnet habe.
Das zweite Essen ist Tee: Asterix bringt den Briten laut kino.de ihr Nationalgetränk, und die Teepause um fünf ist eine ihrer Kampfregeln5.
Das Deutsche Asterix Archiv (comedix.de) führt auf seiner Rezeptseite „Wildschweinbraten in Pfefferminz- oder Joghurtsoße“, mit einer klassischen englischen Minzsoße aus Weinessig, Honig und frischer Minze, die dort als traditionell kalt zu Lamm serviert beschrieben wird6.
Das Rezept
Wildschwein mit Pfefferminzsoße aus Asterix bei den Briten: das Rezept. Eine Wildschweinkeule, geschmort statt gekocht, mit einer Minzsoße aus Essig, Honig und frischer Minze. Zwei Stunden bis zum Tisch, ein Großteil davon ohne Aufsicht; mit Hinweisen zur Kerntemperatur, zum Beizen und zu einer Variante ohne Wild. Mehr Gerichte gibt der Film nicht her, weil er nur eine Essensszene hat. Zum Film von 79 Minuten gibt es Tee mit Milch statt Bier, pünktlich um fünf eingeschenkt.
Quellen
- Asterix, offizielle Website: „Asterix in Britain“ (Album, Pilote 09.09.1965, Album 1966; Beschreibung mit Nebel, Regen, warmem Bier und gekochtem Wildschwein mit Minzsoße; deutsche Ausgaben bei Egmont; Zeichentrickfilm 1986), https://asterix.com/en/albums/the-comics/asterix-in-britain/ (abgerufen 2026-11-01)
- Egmont Comic Collection: Asterix, Übersichtsseite der Reihe (in Deutschland bei Egmont Ehapa seit 1968), https://www.egmont-comic-collection.de/asterix (abgerufen 2026-11-01)
- filmstarts.de: „Asterix bei den Briten“ (Regie Pino van Lamsweerde, Produktionsjahr 1986, Laufzeit 1 Std. 20 Min., deutscher Kinostart 26.03.1987, Sprecher Roger Carel, Handlung), https://www.filmstarts.de/kritiken/2373.html (abgerufen 2026-11-01)
- Apple TV: „Astérix chez les Bretons“ (Inhaltsangabe, 1986, Regie Pino Van Lamsweerde, 1 Std. 19 Min., Frankreich und Dänemark), https://tv.apple.com/movie/umc.cmc.12u3f8290k75y4z7rod2hw8ql (abgerufen 2026-11-01)
- kino.de: „Asterix bei den Briten“ (Handlung mit Teefax, Teepause und Nationalgetränk, 79 Minuten), https://www.kino.de/film/asterix-bei-den-briten-1986/ (abgerufen 2026-11-01)
- Deutsches Asterix Archiv (comedix.de): „Themenbereich – Asterix Archiv – Lexikon – Rezepte“, https://www.comedix.de/lexikon/special/rezepte.php (abgerufen 2026-11-01)
